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SENSE
Spatial-Emotional-Nonverbal-Sensoric-Elements
Dieses multisensorische Zusammenspiel macht den Raum zum aktiven Mitgestalter unserer persönlichen Lebensqualität.
SENSE:
SENSE ist eine Kombination aus der Wissenschaft der Proxemik, Innenraumgestaltung, Materialienauswahl, Farblehre und Duftkonzepte. Hierbei entsteht ein ganzheitliches Konzept, das man als „sensorisch-psychospatiale Raumgestaltung“ oder „multisensorisches Raumverhalten“ bezeichnen kann.
Beispiele wie Materialien, Raum, Farben und Düfte miteinander interagieren:
- Warme Farben + Vanille/Sandelholz + Holz → Geborgenheit & Nähe
- Kühle Farben + Zitrus/Pfefferminze + Glas/Metall → Klarheit & Distanz
- Textilien + Lavendel + gedämpftes Licht → Rückzugsräume mit emotionaler Tiefe
- Gruppenzonen + Bergamotte + helle Farben → Aktivierende soziale Räume
Emotionale & psychosoziale Wirkungen:
- Stressreduktion: Harmonisch gestaltete Räume mit beruhigenden Düften, Farben & Materialien senken Stresslevel spürbar.
- Geborgenheit & Sicherheit: Zonen für Nähe (Proxemik), warme Materialien wie Holz, Farben wie Grün oder Vanille-Duft stärken emotionale Sicherheit.
- Stimmungsstabilisierung: Farbpsychologie (z. B. Blau bei Unruhe, Gelb bei Niedergeschlagenheit) kann Stimmung positiv regulieren.
- Selbstwahrnehmung: Raumdistanz und Duft stärken die Selbstregulation und das Erleben von innerer Ruhe.
Kognitive & leistungsbezogene Vorteile:
- Konzentration & Fokus: Distanzzonen schaffen Fokusräume; Materialien und Düfte wie Pfefferminze fördern Wachheit.
- Kreativität: Farbwahl (z. B. Rot, Orange), flexible Raumgestaltung und stimulierende Düfte regen kreatives Denken an.
- Orientierung & Klarheit: Strukturierte Raumgestaltung mit klaren Materialien (z. B. Glas, Lichtführung) hilft bei Denkprozessen.
- Entscheidungsfähigkeit: Proxemische Balance und entspannende Umweltbedingungen fördern reflektiertes Entscheiden.
Soziale & kommunikative Vorteile:
- Vertrauen & Offenheit: Optimale Gesprächsdistanzen, einladende Farben & Düfte fördern zwischenmenschliche Nähe.
- Teamdynamik & Austausch: Gruppenräume mit aktivierenden Materialien und Farben (z. B. Zitrusduft, helle Holzoberflächen) stärken Interaktion.
- Respekt & Abgrenzung: Die richtige soziale Distanz mit visuell und sensorisch abgegrenzten Zonen unterstützt respektvollen Umgang.
- Emotionale Kommunikation: Materialien und Düfte transportieren Empathie – z. B. weiche Textilien + Lavendel in Coaching-Räumen.
Gesundheit & Nachhaltigkeit:
- Gesundheitsförderung: Natürliche Materialien, gute Raumluft durch Düfte & Pflanzen fördern körperliches Wohlbefinden.
- Reduktion psychosomatischer Beschwerden: Harmonische Raumkonzepte mildern Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder innere Unruhe.
- Bewusster Konsum & Umweltwahrnehmung: Naturbezogene Raumgestaltung sensibilisiert für Nachhaltigkeit und Achtsamkeit.
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